Neu-Listernohl  .  Das junge Dorf am See

Dorfverein Neu-Listernohl e.V.

Arbeitskreis (AK) Flüchtlingshilfe

bittet um Mithilfe:














Bericht zur Arbeit des AK Flüchtlingshilfe:

 

Kreativität eröffnet Flüchtlingsfrauen Lichtblick im Alltag

Regelmäßiger Frauen-Treff in Neu-Listernohl bei den geflüchteten Frauen sehr beliebt.

 

Seit einem Jahr findet in der Flüchtlingsunterkunft im „Alten Forstamt“ in Neu-Listernohl im zweiwöchigen Rhythmus der sog. Frauen-Treff statt. Neun Helferinnen, die über den Arbeitskreis Flüchtlinge des Dorfvereins Neu-Listernohl e. V. organisiert sind, kümmern sich schwerpunktmäßig darum, den geflüchteten Frauen mit Handarbeiten und Basteln sowie Gesprächen und praktischen Lebenshilfen einen kleinen Lichtblick in ihrem Alltag zu verschaffen.

 

Eine großzügige finanzielle Unterstützung erhielt der Frauen-Treff kürzlich durch eine Spende aus der Sparkassenstiftung der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, mit deren Hilfe zwei Nähmaschinen und entsprechende Nähutensilien angeschafft werden konnten. Unter Leitung von Dagmar Kaiser und Gisela Wurm werden die Flüchtlingsfrauen jetzt regelmäßig im Nähen unterrichtet. Die ersten Versuche starteten mit Nähen auf Papier, um den technischen Umgang mit den elektrischen Maschinen zu erlernen. Weitere ehrenamtliche Betreuerinnen erlernen zusammen mit den Frauen die Wörter für die Nähutensilien und helfen bei den praktischen Übungen. Dabei zeigen die Frauen sehr großes Interesse und haben Spaß beim Lernen. Ziel soll es auch sein, später selbst Heimtextilien und Kleidungsstücke für die Kinder anfertigen oder reparieren zu können.

 

Silvia Gante, Vertreterin der Sparkassen-Stiftung, überzeugte sich kürzlich bei einem Ortstermin von dem Engagement der Helferinnen und vor allem von dem freundlichen Miteinander bei den Zusammenkünften. Sie sah darin einen vorbildlichen Beitrag zur Integration der neuen Bürgerinnen im Dorf und damit das Geld als gut investiert an. „Für die Helferinnen sind die Stunden ebenfalls wertvoll und lehrreich, denn hier wird nicht nur Lebenshilfe praktiziert, sondern den geflüchteten Frauen auch ein Gefühl von Wertschätzung und ein wenig Geborgenheit in der mitunter tristen Situation vermittelt“, erläuterte Eva-Maria Heuel, die den Frauen-Treff mit aus der Taufe gehoben hatte und begleitet.

 

Am kommenden Sonntag, 3. Dezember 2017, beim Neu-Listernohler  Augustinimarkt auf dem Marktplatz wird der Frauen-Treff erstmals an die Öffentlichkeit treten. Denn seit einigen Wochen bastelten die Flüchtlingsfrauen mit dem Betreuerteam kleine aus Beton gegossene „Schutzengel“, die an einem eigenen Stand in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr gegen eine geringe Spende an die Besucher abgegeben werden. Der Erlös wird dem Frauen-Treff für die Gestaltung der weiteren Gruppenstunden im neuen Jahr zu Gute kommen. 


Das Helferteam im Arbeitskreis Flüchtlinge des Neu-Listernohler Frauen-Treffs mit Dagmar Kaiser, Annemarie Stuff, Johanna Stuff, Gisela Wurm, Jutta Schulte und Anja Sondermann stellte Silvia Gante von der Sparkassen-Stiftung (hintere Reihe, 4. v. l.) kürzlich die kreative Arbeit an den gestifteten Nähmaschinen vor. Auf dem Foto fehlen Rita Stumpf und Sabine Klein. 

 


"Frauen Treff"

Obst und Gemüse

Um Informationen rund um Obst und Gemüse ging es am 16.05.17 beim Frauen Treff.

Dagmar Kaiser hatte verschiedene Sorten eingekauft, die zusammen geschnippelt und probiert wurden. Johanna Stuff dolmetschte beim Erlernen der neuen Wörter, anhand von Bildervorlagen, die die Frauen wissbegierig in ihren Vokabelheften notierten. Zum Abschluss zeigte Dagmar Kaiser wie man preiswerten, leckeren Gries-Brei kocht, der dann zusammen mit frischen Erdbeeren an die Teilnehmerinnen und deren Kinder verteilt wurde. Alle waren begeistert. 


Besuch Kreativmarkt

Am 25.03.2017 besuchten einige Teilnehmerinnen des „Frauen Treffs“ gemeinsam mit dem Betreuerteam den Kreativmarkt in Attendorn. Der Besuch endete mit frischen Waffeln und Getränken. Alle Frauen haben sich sehr darüber gefreut und man verlebte schönen Nachmittag mit vielen interessanten Eindrücken und gewann Ideen für die nächsten Termine. (Bilder Eva-Maria Heuel)